Essbarer Park
Eine essbare Landschaft, im Dorf, im Quartier, auf dem Firmengelände
Statt nur Schatten und Erholung zu spenden, könnte ein Park auch Essbares bieten: Früchte, Beeren, Nüsse, Gewürze und vielleicht sogar mehrjähriges Gemüse.

Idee
Ein essbarer Park verwandelt bestehende Grünflächen in Orte des Genusses: Obstbäume, Beerensträucher, essbare Blumen, Wildobst, mehrjähriges Gemüse, Salate und Kräuter wachsen frei zugänglich für alle. Die Pflege übernehmen Freiwillige, vielleicht gemeinsam mit Schulklassen. An den meisten Standorten braucht es eine Zusammenarbeit mit der Gemeinde oder Unternehmen.
In Anlehnung an den mittelalterlichen „Allmende-Gedanken“ soll der Zugang für alle frei und unentgeltlich möglich sein. Damit dienen sie nicht nur der Versorgung mit ehrlichen und hochwertigen Lebensmitteln, sondern auch dem sozialen Ausgleich. Sie sind zudem ökologisch wertvoller Lebensraum für viele einheimische Pflanzen- und Tierarten.
Details:
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Aufwand Aufbau: Hoch (Abstimmung mit Behörden/Unternehmen, Pflanzaktion, Initialpflege)
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Aufwand Betrieb: Niedrig bis mittel (Pflege, Nachpflanzungen, Wasser)
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Geldbedarf Aufbau: ca. 5’000–10’000 CHF (Pflanzen, Werkzeuge, Erde, Schilder)
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Geldbedarf Betrieb: ca. 0-100 CHF/Monat (Pflege, Ersatzpflanzen, Bewässerung)
Vorteile: Grösseres Naturerlebnis, mehr Bezug zu Lebensmitteln aus der Region. Vielfalt und Rythmus hier wachsender Nahrung erleben. Fördert die Biodiversität, kann zum neuen Treffpunkt werden und tolle Menschen zusammenführen.
Erfahrungen: Die Stiftung Ewilpa (EssbareWildpflanzenParks) hilft beim Aufbau und Betrieb.