Essen retten, Food Saving & Sharing
Essen vor dem Abfall bewahren
Immer noch werden viel zu viele Lebensmittel weggeworfen, die noch gut gegessen werden könnten - bestimmt auch in deiner Region.
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Idee
Das Projekt rettet Lebensmittel, die sonst weggeworfen würden – von Lebensmittelläden, Bäckereien, Märkten, Restaurants oder Bauernhöfen. Ein Team freiwilliger Fahrer:innen sammelt sie ein, sortiert und verteilt sie an Abholpunkten, andere Projekte oder direkt an Menschen. Dabei ist wichtig: Verlässlichkeit, Hygiene, ein guter Ort zum Aussortieren, regelmässige Abholrouten und gute Kommunikation mit den Lebensmittelspender.innen.
Es gibt beim Lebensmittel retten zwei Möglichkeiten:
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Das Containern, ohne Erlaubnis: Noch brauchbare Lebensmittel von entsprechenden Geschäftern werden aus Containern oder Abfallkübeln geholt, oftmals im Dunkel der Nacht. Rechtliche Grauzone.
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Lebensmittel retten, in Absprache und Koordination mit den Geschäftsführer:innen.
Details:
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Aufwand Aufbau: Tief (Containern) bis Mittel (Kontaktaufbau, Transportlösung, Lagermöglichkeit)
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Aufwand Betrieb: Mittel (Abholplanung, Sortierung, Lagerlogistik, Kommunikation)
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Geldbedarf Aufbau: Ca. 0 –1500 CHF (Boxen, Kühlschrank, Transportmittel)
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Geldbedarf Betrieb: ca. 0–50 CHF/Monat (ev. Treibstoff, Reinigung, Material)
Vorteile: Ökologische Vorteile, weil Lebensmittel, die oft aufwändig produziert worden sind, noch verwendet werden und so Geld, Ressourcen und Energie gespart werden. Zudem trifft man auf tolle Menschen und wird Teil einer lockeren Gemeinschaft.
Erfahrungen: Es gibt Food Save-Initiativen, die helfen können oder denen man sich anschliessen kann. In der Schweiz könnte https://foodsharing.de/ der richtige Ansprechpartner sein. Vielleicht sollte man es auch einfach beim nächsten Coop, Migros, Denner, Lidl, Aldi oder unabhängigen Läden selbst mit einem freundlichen Besuch probieren...
Containern selbst ist nicht schwierig: Ausschau halten nach grauen Metall-Abfallcontainern in der Nähe von Lebensmittel-Läden und einfach mal reinschauen. Manchmal sind sie abgeschlossen oder auf einem abgesperrten Gelände, dann wird Containern juristisch heikler, weil theoretisch Hausfriedensbruch geltend gemacht werden kann.