Leihladen, LeihBar, Leihlager, etc.
Ausleihen statt neu kaufen
Ein Leihladen ist eine «Bibliothek der Dinge», die Gegenstände und Geräte aller Art verleiht. Es ist nicht nötig, all die Dinge, die eh die meiste Zeit Zuhause verstauben, zu kaufen, um sie nutzen zu können.

Idee
Ein Leihladen, auch LeihBar oder LeihLager genannt, ist eine „Bibliothek der Dinge“. Menschen können dort Geräte, Werkzeuge, Freizeitartikel oder Haushaltsgegenstände ausleihen – kostenlos, meist braucht es eine Mitgliedschaft. Ein LeihLager braucht eine kleine Verwaltung, gute Beschriftung und ein einfaches digitales System für Ausleihe und Rückgabe. Leihläden können lokal in Dörfern, Städten, Quartieren oder sogar in Firmen entstehen.
Details:
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Aufwand Aufbau: Mittel (Lokal, Regalsystem, Sortierung, Registrierungssystem)
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Aufwand Betrieb: Mittel bis Hoch (Verwaltung, Pflege, regelmässige Öffnungszeiten für Herausgaben und Rücknahmen, Kommunikation)
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Geldbedarf Aufbau: ca. 3’000–6’000 CHF (Regale, Software, Grundausstattung, Einrichtung)
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Geldbedarf Betrieb: ca. 500–1500 CHF/Monat (Miete, Verbrauchsmaterial, Wartung, Software)
Vorteile: Ökologische Vorteile, weil Dinge mehrfach verwendet und so Ressourcen und Energie gespart werden. Zudem trifft man auf tolle Menschen und wird Teil einer lockeren Gemeinschaft.
Erfahrungen: Raffael hat für die Stiftung für Konsumentenschutz die LeihBar in Bern gegründet und gibt gerne Auskunft. Mehr Erfahrung im Betrieb haben allerdings die Teammitglieder der LeihBar in Bern. Auch sie geben bestimmt gerne ihre Tipps weiter.
Der Konsumentenschutz bietet hier umfassende Hilfestellung zum Gründen weiterer LeihBars.