Repair Café, Reparaturkaffee, etc.
Reparieren statt wegwerfen
Dinge gehen oftmals schneller kaputt als man das wünschen würde. Repair Cafés bieten Hilfe, indem ehrenamtliche Reparaturprofis defekte Gegenstände gemeinsam mit den Eigentümer:innen reparieren.
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Idee
Ein Repair Café, Reparaturkaffee, Reptreff (oder wie sie alle heissen) sind regelmässige Treffpunkte, an dem Menschen gemeinsam kaputte Geräte, Spielsachen, Kleidung oder Möbel reparieren. Wer handwerklich geschickt ist (und meistens entsprechende Ausbildungen und Erfahrung hat), hilft anderen, ihre Dinge wieder funktionsfähig zu machen. Der soziale Aspekt ist ein positiver Nebeneffekt: Menschen lernen voneinander, teilen Wissen und erleben Selbstwirksamkeit. Oft werden Repair Cafés einmal im Monat veranstaltet, z. B. in Gemeindesälen, Bars oder Quartierräumen.
Details:
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Aufwand Aufbau: Mittel (Reparaturprofis und Räumlichkeit finden, Werbung)
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Aufwand Betrieb: Tief (Koordination der Termine, Verbrauchsmaterial)
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Geldbedarf Aufbau: max 500 CHF (Basisausstattung)
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Geldbedarf Betrieb: ca. 50–200 CHF/Monat (Kleinteile, Kaffee, Snacks, Raumkosten)
Vorteile: Ökologische Vorteile, weil Gegenstände länger im Umlauf bleiben und so Ressourcen und Energie gespart werden. Finanzielle Vorteile, weil das kostenlose Reparieren günstiger ist als kaufen. Zudem trifft man auf tolle Menschen und wird Teil einer lockeren Gemeinschaft.
Erfahrungen: Raffael hat das Repair Café Bern für den Konsumentenschutz aufgebaut. Für Tipps zum Betrieb gibt der Vorstand sicher gerne Auskunft.
Der Konsumentenschutz bietet hier kostenlos umfassende Hilfestellung und Ausrüstung (Design, Flyer, Plakate, Werbung) zum Gründen und Betreiben weiterer Repair Cafés.